Als Teilnehmer am Betatest-Programm für Kaspersky Internet Security 2010 habe ich die Möglichkeit erhalten, die neue Security Suite auf Herz und Nieren zu testen.
Nachdem ich das Testpaket am vergangenen Freitag erhalten hatte, bin ich heute endlich dazu gekommen das Programm zu installieren. Als Testrechner dient mir ein Lenovo Notebook mit einem betagten Intel T2350 Prozessor und 1,5 GB Hauptspeicher. Als Betriebssystem fungiert Windows Vista Home Premium mit Service Pack 2. Obwohl das Begleitschreiben zum Paket darauf hinweist, das Vista SP2 nicht unterstützt werde, wagte ich die (automatische) Installation, die problemlos aber relativ langwierig verlief.
Nach der Installation erfolgte eine Analyse der auf dem System installierten Programme.
Die neue Oberfläche von KIS 2010 vermag auf den ersten Blick zu gefallen
Im Anschluss daran durfte ich erstmals die neue Oberfläche von KIS 2010 bewundern. Auf den ersten Blick vermag sie zu gefallen. Ob sie wirklich intuitiv zu bedienen ist wird erst ein genauerer Test zeigen.
Eine auf meinem Desktop abgespeicherte Variante des Sturm-Wurms wurde durch KIS 2010 erwartungsgemäß erkannt. Auch der Zugriff auf mit Malware verseuchte Internetseiten wurde durch KIS 2010 zuverlässig blockiert.
Auf die Performance meines Rechners hat KIS bisher keine negativen Auswirkungen: CPU-Belastung und Hauptspeichernutzung sind zu vernachlässigen.
Wenige Stunden nach der Installation ist es für ein Urteil viel zu früh, der erste Eindruck ist zumindest positiv.
Ab der seit gestern im Zeitschriftenhandel erhältlichen Ausgabe 12/09 wird den nächsten CD- und DVD-Ausgaben der COMPUTER BILD für rund ein Jahr lang die neue Version der Kaspersky Security Suite beiliegen.
Die Kaspersky Security Suite CBE 09 basiert auf der Kaspersky Internet Security 2009, die im Sommer durch eine Nachfolgeversion abgelöst werden wird.
Das unter Windows XP und unter Vista lauffähige Schutzprogramm verspricht Schutz gegen sämtliche Gefährdungen aus dem Internet. Die Lizenz besitzt eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Allerdings ist alle 3 Monate eine neuer Lizenzschlüssel einzugeben, der von der COMPUTER BILD-Website angefordert werden kann. Das ist ein wenig lästig, lässt sich angesichts der gebotenen Leistung jedoch leicht verschmerzen.
Google hat gestern die Version 2 seines Internetbrowsers Chrome freigegeben.
Optisch präsentiert sich Chrome 2 im altbekannten Gewand. Unter der Oberfläche hat sich jedoch einiges getan. So sollen Webseiten, die viel Gebrauch von Javascript machen, um bis zu 30% schneller angezeigt werden als in Chrome 1.
Was es sonst noch Neues gibt in Google Chrome 2 zeigt ein kurzes Video:
Anwender von Chrome erhalten das Upgrade automatisch über Chromes Auto-Update-Funktion.
Apples Webrowser Safari ist seit gut 14 Monaten auch für Windows erhältlich.
Seit seiner Veröffentlichung machte er jedoch mit mehreren gravierenden Sicherheitslücken auf sich aufmerksam und manch einer sah sich sogar, wie das US-Verbraucherzeitschrift “Consumer Reports“, genötigt, wegen fehlender Sicherheitsfunktionen vor der Verwendung von Safari zu warnen.
So verwundert es wenig, dass sich Safari auf Windows-PCs nie richtig durchsetzen konnte. Mit der neuen Version 4 könnte sich das indes ändern, denn die neue Version glänzt mit einer Fülle neuer Funktionen.
»Top Sites« zeigt eine schicke Vorschau Ihrer Lieblingswebsites
Im Anschluss an die Installation der zur Zeit leider nur in englisch verfügbaren Safari 4 Public Beta fällt als erstes die Geschwindigkeit auf, mit der Apples Browser Webseiten darstellt. Safari ist in dieser Beziehung deutlich schneller als alle Browser, die ich auf meinem PC installiert habe.
Die Vorschau-Funktionen »Top Sites«, »Cover Flow« und die »Verlaufssuche« sind nette Gimmicks und echte Eye Catcher.
Viel wichtiger sind die neuen Sicherheitsfunktionen. Ähnlich wie die etablierten Browser schützt Safari jetzt auch vor Malware und Phishing. In einem ersten Test wusste Safari diesbezüglich durchaus zu überzeugen. Offensichtlich kooperiert Apple in diesem Bereich mit Google. Safari müsste also das gleiche Schutzniveau wie Googles Chrome bieten. Ein ausführlicher Test nach Erscheinen der finalen Version wird dies klären.
Am 14.05. hat Sicherheitsspezialist BitDefender sein Beta-Test-Programm für die neue »BitDefender Total Security 2010« gestartet.
Der weltweit durchgeführte Feldtest dient sowohl der Produktoptimierung der Sicherheitssuite als auch der Erprobung der neuesten Sicherheitstechnologien unter realen Bedingungen. BitDefender bietet interessierten Anwendern die Möglichkeit, sich aktiv am Testprogramm zu beteiligen. Nach einer Registrierung steht die Beta-Version unter http://beta.bitdefender.com zum kostenlosen Download bereit.
Besonders aktiven Testern winken attraktive Belohnungen für ihr Engagement. Unter ihnen wird BitDefender ein Asus Eee PC, eine Nintendo Wii, einen Apple iPod Touch sowie freie Software-Lizenzen für BitDefender Total Security 2010 verlosen.
Zu den wichtigsten neuen Funktionen der neuen Version gehört ein Behavioral-Scanner der neuesten Generation. Diese Technologie soll die zuverlässige Erkennung sowie die Abwehr unbekannter Gefahren ermöglichen. BitDefender verspricht ferner eine verbesserte Scan-Performance, ein überarbeitetes User-Interface sowie eine neue Monitoring-Funktion für Eltern, mit der sich das Surfverhalten der lieben Kleinen überwachen lassen soll.
Diese Woche brachte bisher drei wichtige Sicherheitsupdates für Windows-Anwender.
Den Auftakt machte Microsoft mit einem Sicherheitsupdate für verschiedene Versionen von PowerPoint zum allmonatlichen Patch-Day. Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit und mehrere vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office PowerPoint, die Remotecodeausführung ermöglichen können, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei öffnet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen.
Adobe stellte einen Patch für eine Ende März bekannt gewordene Sicherheitslücke in Adobe Acrobat und Reader bereit. Die Version 9.1.1 behebt einen Fehler in der JavaScript-Funktion “getAnnots()”, der Angreifern die Ausführung beliebigen Schadcodes ermöglicht. Für Anwender früherer Versionen stehen ebenfalls Sicherheitsupdates bereit.
Mit dem Update auf Version 3.2.3 behebt Apple drei als kritisch eingestufte Sicherheitsanfälligkeiten im Safari-Browser. Safari-Anwender können das Update via Apple Software-Update beziehen oder direkt herunterladen.
Schon Ende vergangenen Monats wurde auf dem Online-Portal der PC-WELT die Zusammenfassung eines Vergleichstests von 10 Security Suiten veröffentlicht, der im Computermagazin PC-WELT 05/09 abgedruckt war.
Zum Test traten an (in alphabetischer Reihenfolge):
Avira Antivir Premium Security Suite 8.2
BitDefender Internet Security 2009
F-Secure Internet Security 2009
G DATA Internet Security 2009
Kaspersky Internet Security 2009
McAfee Internet Security 2009
Norton Internet Security 2009
Panda Internet Security 2009
Trend Micro Internet Security 2009
Webroot Internet Security Essentials
Die Testkandidatenwurden in 5 Kategorien bewertet, wobei die Bewertung der Sicherheitsleistung mit einer Gewichtung von 50% in das Testresultat einfloss. Für die Beurteilung der Sicherheitsleistung zeichneten die Sicherheitsspezialisten Andreas Marx und Guido Habicht vom Sicherheitslabor AV-Test verantwortlich.
Desweiteren flossen die Funktionsumfang (20%), Service und Support (15%), die Qualität der Benutzeroberfläche (10%) sowie die Systemanforderungen (5%) in die Bewertung ein.
Am Ende konnte sich Norton Internet Security 2009 den Gesamtsieg, knapp vor G DATA Internet Security 2009 und BitDefender Internet Security 2009, sichern. Die Frage muss jedoch erlaubt sein, weshalb man sich nicht die Mühe gemacht hat, die neue Version 2010 von G DATAs Sicherheitspaket, die bereits seit Mitte März im Handel erhältlich ist, nachzutesten. Somit taugt der Test als Kaufentscheidungshilfe nur bedingt.
Mit der gestern freigegebenen neuen Version 1.0.154.64 schließen die Entwickler von Googles Chrome-Browser zwei Sicherheitslücken, die sie bei internen Tests entdeckt haben.
Auf der am 24. April zu Ende gegangenen RSA-Konferenz hat Mikko H. Hyppönen, Chief Research Officer des finnischen Sicherheitsanbieters F-Secure, Anwendern des Adobe Readers empfohlen, alternative Programme zu verwenden, um sich PDF-Dateien anzeigen zu lassen. Bis zum 16. April dieses Jahres seien 47 Prozent aller zielgerichteten Angriffe über das Internet auf den PDF-Reader von Adobe gerichtet gewesen.
Die Begeisterung über diesen Teil des Vortrages dürfte sich im Hause Adobe in Grenzen gehalten haben.
Mittlerweile sind erneut zwei kritische Sicherheitslücken im Adobe Reader bekannt geworden, für die der Softwarehersteller zur Zeit noch keine Patches anbieten kann. Ein Angreifer kann darüber beliebigen Schadcode einschleusen. Betroffen sind Adobe Reader 7, 8 und 9 unter Windows, Mac OS X und Unix. Adobe empfiehlt, bis zur Bereitstellung eines Patches Java-Script abzuschalten.
Alternative PDF-Anzeigeprogramme gibt es übrigens unter PDFreaders.org >>>
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Nach dem Update auf Firefox 3.0.9 neigte der Browser vornehmlich bei Anwendern des Firefox-Add-ons Html Validator zu Abstürzen.Unter gewissen Umständen ließ sich diese Instabilität zum Einschleusen beliebigen Programmcodes ausnutzen.
Mit dem Update auf Firefox 3.0.10 haben die Entwickler der Mozilla Foundation diese Sicherheitslücke geschlossen. Firefox lädt das Update in der Regel selbständig herunter. Über “Hilfe –> Heruntergeladenes Update jetzt installieren …” lässt sich die Installation des Updates starten.